Herz Top 100

Ätztechnik Herz gehört zu den TOP 100

Ätztechnik Herz gehört zu den TOP 100

Epfendorfer Unternehmen schafft es in Deutschlands Innovationselite/Ehrung durch TOP 100-Mentor Ranga Yogeshwar

Epfendorf am Neckar – Zum 23. Mal werden die TOP 100 ausgezeichnet, die innovativsten Unternehmen des deutschen Mittelstands. Die Ätztechnik Herz GmbH & Co. KG gehört in diesem Jahr zu dieser Innovationselite. Das Epfendorfer Unternehmen nahm zuvor an einem anspruchsvollen, wissenschaftlichen Auswahlprozess teil. Untersucht wurden das Innovationsmanagement und der Innovationserfolg. Der Mentor des Innovationswettbewerbs, Ranga Yogeshwar, ehrt den Top-Innovator im Rahmen des Deutschen Mittelstands-Summits am 24. Juni in Essen.


Beim Innovationswettbewerb Top 100 überzeugte die Ätztechnik Herz GmbH & Co. KG mit ihrer neuen Innovationsstrategie. Das weltweit agierende Familienunternehmen, das hochpräzise Formätzteile aus Metall beispielsweise für Trockenrasierer, Autolautsprecher oder Herzschrittmacher fertigt, ist europaweit führend in der Ätztechnik. Eine selbst entwickelte Fertigungstechnologie erlaubte dem Top-Innovator die Ausweitung seines Portfolios auf die Serienproduktion. Damit hat sich das Unternehmen aus Epfendorf am Neckar ein Alleinstellungsmerkmal geschaffen: „Unsere Wettbewerber können entweder Prototypen und Muster oder große Serien herstellen, aber keiner von ihnen kann beides“, erklärt der geschäftsführende Gesellschafter Steffen Herz. Zuletzt erzielte das 1974 gegründete Unternehmen, das 81 Mitarbeiter beschäftigt, eine Umsatzsteigerung von 26 Prozent, während die Branche nur zehn Prozent Wachstum verzeichnete.

Die Geschäftsführung der Ätztechnik Herz ist offen für unkonventionelle Wege und zeigt Mut zum Risiko, um möglichst schnell und flexibel auf kundenspezifische Anforderungen reagieren zu können: „Wenn wir eine viel versprechende Idee haben, lassen wir die eine oder andere Fünf aus der klassischen Betriebswirtschaft auch schon mal gerade sein“, sagt Steffen Herz. 90 Prozent aller Mitarbeiter haben bereits innovative Vorschläge eingereicht, von denen ein Drittel erfolgreich umgesetzt wurde. Das Top-Management ist stets in die innovativen Prozesse eingebunden und definiert und kontrolliert die Innovationsziele persönlich.

Über 4.000 Unternehmen interessierten sich in diesem Jahr für eine Teilnahme an TOP 100. 366 von ihnen bewarben sich für die Qualifikationsrunde. Davon kamen 284 in die Finalrunde. 238 schafften schließlich den Sprung in die TOP 100 (maximal 100 in jeder der drei Größenklassen). Bewertet wurden die Unternehmen wieder von Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Sie fragten über 100 Parameter in fünf Bewertungskategorien ab: „Innovationsförderndes Top-Management“, „Innovationsklima“, „Innovative Prozesse und Organisation“, „Innovationsmarketing/Außenorientierung“ und „Innovationserfolg“.

Die TOP 100 zählen in ihren Branchen zu den Schrittmachern. Das belegen die Zahlen der Auswertung: Unter den Unternehmen sind 97 nationale Marktführer und 32 Weltmarktführer. Im Durchschnitt erzielten sie zuletzt 40 Prozent ihres Umsatzes mit Marktneuheiten und Produktverbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten. Ihr Umsatzwachstum lag dabei um 28 Prozentpunkte über dem jeweiligen Branchendurchschnitt. Zusammen meldeten die Mittelständler in den vergangenen drei Jahren 2.292 nationale und internationale Patente an. Diese Innovationskraft zahlt sich auch in Arbeitsplätzen aus: Die TOP 100 planen, in den kommenden drei Jahren rund 9.500 neue Mitarbeiter einzustellen.

Der Mentor von TOP 100, der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar, ist von der Qualität der Unternehmen beeindruckt und hofft auf eine Signalwirkung: „Die Art und Weise, wie die TOP 100 neue Ideen generieren und aus ihnen wegweisende Produkte und Dienstleistungen entwickeln, ist im wahrsten Sinne des Wortes bemerkenswert. Ich freue mich deshalb, dass die Auszeichnung diese Qualitäten sichtbar macht. Hoffentlich ermuntert ihr Erfolg andere Unternehmen, es ihnen gleichzutun. Denn diese Innovationskultur wird in Zukunft für alle Unternehmen immer bedeutender.“

TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der BVMW. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.